Sonntag, 4. März 2012

Die ersten Arbeitstage & ein Ausflug nach Oxford




So und nun zu meinen ersten zwei Arbeitstagen und meinem ersten Wochenende hier. Nachdem ich am Mittwoch angekommen bin, ging es am Donnerstag auch schon mit dem ersten Arbeitstag los. Hier wohnt noch eine deutsche, Andrea, die auch bei Kärcher Praktikantin ist und mit ihr konnte ich dann zur Arbeit laufen. Ich wusste gar nicht genau wann ich dort auftauchen soll, also bin ich einfach um 8:30 Uhr hin, da musste auch Andrea anfangen. Dort hab ich dann einfach nach Jeff, dem Marketing Manager gefragt und durfte erstmal Platz nehmen und auf ihn warten. Dann kam ein Typ vorbei und hat gefragt ob ich Anna bin und hat mich mit in die Abteilung genommen. Das war aber nicht Jeff, der war dann nämlich unten um mich zu suchen, während ich ja schon oben war. Dort hab ich dann alle kennen gelernt, Marian, Dan, Dave, Phil und Karl. Und später dann auch Jeff. Die sind alle total nett und scheinen mir auch lustige Zeitgenossen zu sein. Jeff hat mir dann erstmal bissel erklärt was sie überhaupt machen, ich bin nämlich im Marketing für die Professional Produkte. Später hab ich dann mein Geschäftslaptop und damit auch meine erste Aufgabe bekommen. Ich sollte verschiedene Google-Maps erstellen, nach unterschiedlichen Händlern sortiert. In Zukunft soll ich mich außerdem auch um den Auftritt bei Linked-In, Anzeigen in Fachzeitschriften und das Telefon kümmern. Vor dem telefonieren graut es mir ein bisschen, weil ich fürchte nichts zu verstehen. Meine Kollegen versteh ich ohne Probleme, aber die haben auch alle keinen zuuu extremen Akzent.



Mein zweiter Arbeitstag sah ähnlich aus, ich hab die Maps fertig gemacht und wurde ein bisschen rumgeführt, unter anderem ins Lager und in die Telefonzentrale. Dort durfte ich später eine Stunde mithören, bei einer die dort Anrufe entgegen nimmt. Das sollte dazu dienen mir die Angst vor dem Telefon zu nehmen. War mehr oder weniger erfolgreich. Am Freitag in der Mittagspause bin ich dann mit Andrea und ihrer Abteilung (sie ist im Finance) in den Pub zum Essen. Ich hab einen Burger gegessen und fand ihn ziemlich eklig.

Abends sind wir dann mit unserer Mitbewohnerin Marina aus Lettland in die Stadt und wieder in Pubs. Der erste Pub war ziemlich leer, aber wir waren auch früh dran. Wir sind dann weiter zu dem nächsten gezogen, da war schon mehr los. Ich war etwas schockiert über die Outfits der Mädels hier, die sind nach meiner Auffassung etwas daneben, man sah wenn sie getanzt haben die Unterwäsche, so kurz waren die Röcke. War aber ein cooler Abend und ich glaube Marina hat sich auch gefreut, dass wir sie miteinbezogen haben. Sie ist schon seit zwei Monaten hier, hat aber bisher noch kein wirkliches Sozialleben.

Am Samstag sind Andrea und ich dann nach Oxford gefahren. Wir haben erstmal gemütlich ausgeschlafen und waren dann erst gegen 13 Uhr dort. Dann haben wir erstmal was gegessen. Wir standen vor einem Italiener und als wir rein gehen wollten, sahen wir dass es ein Jamie Oliver Restaurant ist. Drinnen mussten wir dann auch 20 Minuten warten, aber das hat sich gelohnt, das Essen war echt gut und gar nicht so teuer. Anschließend sind wir einfach los geschlendert und haben uns 2 Colleges von Innen angeschaut. Wir hatten gutes Wetter und schönes Licht zum fotografieren. Mir gefällt Oxford total gut, ich hab schon beschlossen mich dort für mein nächstes Studium einzuschreiben. Und Chinesen liefen auch ganz viele rum, aber auf mein „Ni Hao“ hat leider keiner reagiert. 


Ich hab mir dort auch in der Blackwell Buchhandlung 3 Bücher gekauft, um schnellst möglich mein Englisch zu verbessern. Wir sind dann einfach noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Abends waren wir dann total platt und sind nicht mehr ausgegangen. Und heute Morgen hat unsere Landlady Pat uns zu einem Laden mit gebrauchten Fahrrädern gebracht, weil ich unbedingt ein Fahrrad möchte. Wir haben uns beide eins ausgesucht und es wird nächstes Wochenende geliefert. Hat jetzt 45 Pfund gekostet und sieht echt sehr neuwertig aus. Ich freu mich schon endlich ein Fahrrad zu haben, denn zur Arbeit sind es schon 15-20 Minuten zu Fuß, vor allem beim nach Hause laufen hab ich immer gar kein Bock mehr.

Cheers

Anna








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