Sonntag, 25. März 2012

London Calling


Dieses Wochenende war ich mit der Andrea die gerade erst hergezogen ist in London. Wir sind am Samstag Morgen hin gefahren und Abends wieder zurück. Durfte also einen weiteren Tag der Woche vor 7 Uhr aufstehen.

Mit dem Zug dauert es ca. 1 Stunde bis man bei Marylebone ist und von dort kann man problemlos mit der Tube weiterfahren. Wir haben dort noch Vera, eine Freundin von Andrea getroffen. Vera und ich waren dann beide erstmal hoch motiviert ein bisschen zu shoppen, aber ich glaub Andrea war nicht ganz so begeistert. Wir sind dann in den „Top Shop“. Ich hab beschlossen mich ein bisschen von dem punkigen Styl der Engländer inspirieren zu lassen und mir eine bunt geblümte Hose gekauft! Das Teil findet man entweder richtig gut, oder schrecklich ;-)

Dann waren wir beim Hard Rock Cafe und ich hab zwei T-Shirts für meine Sammlung erworben. Danach haben wir uns dann endlich dem Sightseeing gewidmet, sehr zur Freude von Andrea. Wir sind zum Buckingham Palace gelaufen. Die Wachablösung war leider schon vorbei an dem Tag, aber ich hab sie schonmal vor ca. 6 Jahren gesehen. Ich find den Buckingham Palace eh recht unspektakulär, das Gebäude ist in meinen Augen nicht besonders schön. Dann sind wir durch einen riesigen Park Richtung Westminster Abby gelaufen. Von dort gings dann weiter zum London Eye. Dort haben wir langsam Hunger bekommen und sind mit der Tube zum Piccadilly Circus gefahren. Da haben wir dann in einem Pizza Hut gegessen. 


Dort hab ich dann mal mit dem Handy Abercrombie & Fitch gegoogelt und gemerkt, dass das dort ziemlich in der Nähe sein muss. Hab mir von einer Bedienung den Weg erklären lassen und nach dem Essen ging es los. Die zwei Mädels kannten A&F nicht und waren auch noch nie in einem drin. Ich hab dann gesagt, dass man die Erfahrung auf jeden Fall mal gemacht haben muss. Auf der Suche nach dem Laden, ging es dann irgendwann wirklich „der Nase nach“, weil man den Geruch der im ganzen Laden versprüht wird schon aus einiger Entfernung riecht. Drin war es ziemlich voll. Außerdem natürlich sehr laut, aber das muss ja so sein. Ich war nur sehr entsetzt über die Preise, weil es viel teuerer ist als in Amerika. Ich hab dann nichts gekauft, weil es mir echt zu teuer war :( Hab dann noch mit einem von den Models geposed, also wenigstens etwas!

Dann sind wir nochmal zur Westminster Abby gelaufen, weil wir da beim ersten Mal ehr dran vorbei gelaufen sind. Und zum Schluss sind wir dann noch zur Tower Bridge gefahren. Danach war ich dann auch echt erschöpft und wir sind wieder zurück gefahren. Die andere Andrea hatte gerade 3 Freundinnen zu besuch und mit denen sind wir dann noch ausgegangen. Eigentlich war ich nicht mehr so ganz motiviert, aber ich musste ja mein neues Outfit gleich tragen. Waren dann noch im Pub und in so einer Lounge.

Heut bin ich noch zu Aldi geradelt und ansonsten hab ich nur gechillt, dass musste auch dringend sein.

Grüßle aus Banbury
:-*

Geburstags-Wochenende


Hallo Leute,



letztes Wochenende kam ich leider nicht zum schreiben, weil so viel los war. Zunächst muss ich mal sagen, dass ich verschieden Post bekommen hab, was mich sehr gefreut hat. Am Mittwoch kam ein Packet von meiner Mom. Mit Schuhen, einer Hose, Gummibären und zwei Päckchen drin. Das Packet kam aber während ich arbeiten war und so wurde es zu Nachbarn gebracht. Als ich dort geklingelt hat, hat die Frau auf einmal deutsch mit mir gesprochen. Hat wohl an den Namen erkannt, dass es sich um jemand deutschen handeln muss. Sie selbst kommt glaub aus Polen oder so. Und dann kamen noch zwei Geburtstags Karten. Daaanke!




Mein Geburtstag war ja am Sonntag den 18. März, also wollten wir am Samstag reinfeiern. Da aber welche von unseren „neuen“ Freunden (aus dem anderen Haus der Vermieterin) am Samstag nicht konnten, gab es auch schon am Freitag eine frühzeitige Geburtstagsparty. Dazu sind wir einfach in den Pub, das übliche eben. Am Samstag bin ich dann mit meiner Mitbewohnerin Andrea und Maxi aus dem anderen Haus Abend nochmal weg gegangen. Erst sind wir wieder in einen Pub und dann noch in die „Chapel“ einen Club. Dort wird man wenigstens nicht schon um 2 Uhr rausgeschmissen, sondern der Laden hat wenigstens bis 4 Uhr offen. Der 17. März ist auch St. Patricks Day, also hatten wir alle drei grüne Kleider an. Da ich ja eh auf grün steh, passte das ganz gut.

Am Sonntag musste ich mich dann erstmal ein bisschen ausruhen. Am Mittag hat Andrea für uns Kartoffelsalat gemacht und einen Kuchen hatte sie mir auch gekauft. Gegen Nachmittag hat auf einmal unsere Vermieterin Pat geklingelt und einen krassen selbst gemachten Kuchen vorbeigebracht. Später kamen dann noch unsere Freunde Maxi und Rupert aus dem anderen Haus, Rupert hatte Tiramisu für meinen Geburtstag gemacht. Und obendrauf kam dann am Abend unsere neue Mitbewohnerin, Andrea (nochmal eine) aus Deutschland. War also ein schöner Geburtstag. Ich hab ja die Angewohnheit an meinem Geburtstag immer irgendwo anderes zu sein. Meinen 19. hab ich damals im Teambulding Seminar für unseren Studiengang gefeiert. Und den 21. dann in China.

Am Montag hab ich dann auch noch von meinen Kollegen ein Geschenk bekommen, ein Armband und einen Bilderrahmen, in den ich dann ein Bild von allen aus der Abteilung rein machen kann. Am Dienstag waren wir dann in der Mittagspause auch nach anlässlich meines und Eddies Geburtstag in einem Pub essen. Das war bisher das beste englische Essen, dass ich hier in England hatte.

So viel zum Birthday Wochenende!

Cheers

Sonntag, 11. März 2012

Pub & Fahrradtour


Am Freitag Abend wollten wir nicht so groß ausgehen, weil wir am Samstag Morgen mit unserer Vermieterin Pat noch mal zum Fahrradladen wollten. Also sind wir in den „The Musketeer“ Pub, bei uns direkt ums Eck. Dort lag der Altersdurchschnitt aber bei ca. 59 Jahren und es gab auch fast nur Männer. Nach einem Bier sind wir dann also schon wieder nach Hause.

Am Samstag hat uns dann Pat geholt und wir sind zum Fahrradladen. Dort haben wir die Fahrräder auf die wir schön eine Kaution gezahlt hatten dann gekauft und zusätzlich noch je ein Helm und ich hab auch noch einen Korb gekauft. Insgesamt hab ich dann 70 Pfund gezahlt. Der Helm sagt mir natürlich nich so zu, Stylfaktor = 0, aber da man hier ja auf der „falschen“ Seite fährt, kanns vorerst mal nicht schaden. Dann ach hat Pat uns noch bisschen durch die Gegend gefahren um uns zu zeigen, wo wir mit dem Fahrrad hin fahren können. Die Bikes wurden erst am Abend geliefert und in der zwischen Zeit sind wir dann noch in die Innenstadt zum shoppen. Ich hab es geschafft innerhalb einer Stunde drei Paar Schuhe zu kaufen. Ihr seht also, Bai Ting ist ganz die alte!

Später wurden die Bikes geliefert und ich wollt eigentlich noch zu Aldi. Hab dann aber nach wenigen Metern gemerkt, dass ich das Schloss vergessen hab und angeblich kann man die Fahrräder hier nicht mal kurz unbeaufsichtigt lassen. Also hab ich umgedreht und als ich zu Hause ankam standen auf einmal drei Fremde Leute im Flur. Das waren Maxi, Roland und Rupert unsere „Nachbarn“. Sie wohnen eigentlich zwei Häuserreihen entfernt, aber das ist auch ein Haus von Pat, also sind sie mal rüber gekommen. Maxi ist auch deutsch, Rupert Engländer und Roland kommt aus Ungarn. Die haben uns dann auch gefragt ob wir mal was trinken gehen wollen und das haben wir dann noch am selben Abend gemacht.


Wir sind dann in die Stadt gelaufen und in einen Pub. Dort hab ich „Snake Bite getrunken. Das ist Bier und Cider (das is so was wie Apfelbier) und Black Currant. Schmeckt ziemlich gut, aber bereitet anscheinend am nächsten Tag Kopfschmerzen. Wir sind dann noch in einen anderen Pub weitergezogen und haben dort auch ein bisschen gedanced. Bzw. Andrea und ich haben gedanced, alleine auf der Tanzfläche, weil um 1 Uhr schon niemand mehr in dem Pub war. Naja, so hatten wir Platz für unsere Moves.

Dann ach gabs noch ne Aftershow Party bei uns, ich hab aber so gegen 3 geschwächelt und bin ins Bett.




Heute Morgen bin ich dann zu Aldi gefahren mit dem Rad, um vor allem Getränke einzukaufen. Beim losfahren ist schon mein Korb aus der Verankerung gesprungen und ich hab ihn während der Fahrt gefangen, mir dabei aber den Finger geschnitten. Kein Problem für mich, weiter gings. Total beladen wollt ich dann von Aldi wieder heim fahren, als auf einmal meine Sprudelflasche ausläuft. Ich hab dann den 4-Pack (ja 4 Flaschen, aber mit je 2 Liter) geöffnet und die Flaschen rausgeholt. Natürlich konnte ich die kaputte Flasche nicht wegwerfen und meinen guten Sprudel vergeuden, also hab ich sie einfach umgedreht. Da kamen mir bei der Fahr immer wieder erfrischende Spritzer entgegen. Naja ich hab es trotzdem geschafft von den 2 Litern bestimmt 1,5 in der Flasche zu behalten.

Nach dem Mittagessen ging es dann mit unseren Rädern auf Tour. Andrea und ich sind nach Wraxton gefahren, dass ist die Strecke die uns Pat am Vortag gezeigt hatte. Wir hatten das Gefühl, dass es bei der Runde die wir gefahren sind mehr bergab als bergauf ging, was aber eigentlich nicht sein kann oder? Ich vermute die ganze Strecke war so 5-7 Meilen. In Wraxton haben wir dann in einem Pub ein kaltes Getränk getrunken. War ne sehr schöne Fahrt, super Wetter und eine sehr schöne Landschaft. In dem Dörfchen gibt es total süße Häuser. Nur das mit dem links fahren ist in der Tat etwas komisch. Naja, man gewöhnt sich an alles, kann ich nach 10 Monaten China definitiv sagen.


Sodele, jetzt noch bisschen den Sonntag genießen, bevor ich morgen wieder auf Arbeit muss!

Gut Nacht, Adeee!  

Spin Right Round, Right Round


Meine zweite Arbeitswoche verlief ganz gut. Mein Boss war nicht da und die Stimmung im Büro war klasse. Wobei auch wenn er da ist ständig irgendwelche Witze und Zeug gemacht werden. Anfang der Woche war ich kurz ein Wasser holen und als ich wieder kam stand mein kompletter Computer Bildschirm auf dem Kopf. Und die Maus hat sich auch in die falsche Richtung bewegt. Da war mir gleich klar, dass da ein Kollege dahinter stecken musste. Ich hab mich dann erstmal ganz ruhig umgesehen und Marian konnte sich hinter seinem Schreibtisch kaum aufrecht halten vor lachen, da hab ich nur gefragt ob er mir was mitteilen will und er hats wieder gefixt

Am Mittwoch hatte ich ein Produkttraining für Scheuersaugmaschinen. Diese Gelegenheit hab ich dann mal wieder erfolgreich genutzt um mir in der ganzen Firma einen Namen zu machen. Und zwar sollte ich so eine Poliermaschine ausprobieren, aber die hatte total Power und ich hab die Kontrolle verloren. Mich hat es dann mit dem Gerät drei Mal um die eigene Achse gedreht, dabei bin ich auch immer wieder über das Kabel und hab es glaub zerstört. Alle haben geschrien ich soll es anhalten, aber leider war der Powerknopf da wo man das Gerät auch festhält. Irgendwann hab ich es dann doch geschafft loszulassen und stand erstmal unter Schock. Die anderen haben sich prächtig amüsiert, aber ich wäre am liebsten im Boden versunken.

Dieses Ereignis hat auch schnell die Runde gemacht und einer aus einer anderen Abteilung der das zufällig gesehen hat singt jetzt immer wenn er mich sieht „I spin my head right round, right round“. Naja, den Spott muss ich jetzt wohl ertragen. Zum Glück hat der, der das Training abgehalten hat es auch mit Humor gesehen. (Der sieht übrigens aus wie ne Mischung aus meinem Dad und George Clooney) Tja...da hab ich wohl mal wieder die Blondine in mir rausgelassen.

Ansonsten verlief die Woche vollends normal, lustig eben wie immer. Meine Kollegin Jenny war ganz beeindruckt, dass ich jetzt schon den Insider Humor von allen versteh. Und ich muss sagen, alle die denken Engländer seien nicht lustig, liegen total daneben. Die sind ja so was von ulkig.

Am Freitag waren wir zum Mittagessen wieder im Pub, diesmal hatte ich Putenbrust mit Pommes, das war besser als der Burger letzte Woche. Und für das Wochenende benötigt es einen extra Blogeintrag.

Bye bye

Sonntag, 4. März 2012

Die ersten Arbeitstage & ein Ausflug nach Oxford




So und nun zu meinen ersten zwei Arbeitstagen und meinem ersten Wochenende hier. Nachdem ich am Mittwoch angekommen bin, ging es am Donnerstag auch schon mit dem ersten Arbeitstag los. Hier wohnt noch eine deutsche, Andrea, die auch bei Kärcher Praktikantin ist und mit ihr konnte ich dann zur Arbeit laufen. Ich wusste gar nicht genau wann ich dort auftauchen soll, also bin ich einfach um 8:30 Uhr hin, da musste auch Andrea anfangen. Dort hab ich dann einfach nach Jeff, dem Marketing Manager gefragt und durfte erstmal Platz nehmen und auf ihn warten. Dann kam ein Typ vorbei und hat gefragt ob ich Anna bin und hat mich mit in die Abteilung genommen. Das war aber nicht Jeff, der war dann nämlich unten um mich zu suchen, während ich ja schon oben war. Dort hab ich dann alle kennen gelernt, Marian, Dan, Dave, Phil und Karl. Und später dann auch Jeff. Die sind alle total nett und scheinen mir auch lustige Zeitgenossen zu sein. Jeff hat mir dann erstmal bissel erklärt was sie überhaupt machen, ich bin nämlich im Marketing für die Professional Produkte. Später hab ich dann mein Geschäftslaptop und damit auch meine erste Aufgabe bekommen. Ich sollte verschiedene Google-Maps erstellen, nach unterschiedlichen Händlern sortiert. In Zukunft soll ich mich außerdem auch um den Auftritt bei Linked-In, Anzeigen in Fachzeitschriften und das Telefon kümmern. Vor dem telefonieren graut es mir ein bisschen, weil ich fürchte nichts zu verstehen. Meine Kollegen versteh ich ohne Probleme, aber die haben auch alle keinen zuuu extremen Akzent.



Mein zweiter Arbeitstag sah ähnlich aus, ich hab die Maps fertig gemacht und wurde ein bisschen rumgeführt, unter anderem ins Lager und in die Telefonzentrale. Dort durfte ich später eine Stunde mithören, bei einer die dort Anrufe entgegen nimmt. Das sollte dazu dienen mir die Angst vor dem Telefon zu nehmen. War mehr oder weniger erfolgreich. Am Freitag in der Mittagspause bin ich dann mit Andrea und ihrer Abteilung (sie ist im Finance) in den Pub zum Essen. Ich hab einen Burger gegessen und fand ihn ziemlich eklig.

Abends sind wir dann mit unserer Mitbewohnerin Marina aus Lettland in die Stadt und wieder in Pubs. Der erste Pub war ziemlich leer, aber wir waren auch früh dran. Wir sind dann weiter zu dem nächsten gezogen, da war schon mehr los. Ich war etwas schockiert über die Outfits der Mädels hier, die sind nach meiner Auffassung etwas daneben, man sah wenn sie getanzt haben die Unterwäsche, so kurz waren die Röcke. War aber ein cooler Abend und ich glaube Marina hat sich auch gefreut, dass wir sie miteinbezogen haben. Sie ist schon seit zwei Monaten hier, hat aber bisher noch kein wirkliches Sozialleben.

Am Samstag sind Andrea und ich dann nach Oxford gefahren. Wir haben erstmal gemütlich ausgeschlafen und waren dann erst gegen 13 Uhr dort. Dann haben wir erstmal was gegessen. Wir standen vor einem Italiener und als wir rein gehen wollten, sahen wir dass es ein Jamie Oliver Restaurant ist. Drinnen mussten wir dann auch 20 Minuten warten, aber das hat sich gelohnt, das Essen war echt gut und gar nicht so teuer. Anschließend sind wir einfach los geschlendert und haben uns 2 Colleges von Innen angeschaut. Wir hatten gutes Wetter und schönes Licht zum fotografieren. Mir gefällt Oxford total gut, ich hab schon beschlossen mich dort für mein nächstes Studium einzuschreiben. Und Chinesen liefen auch ganz viele rum, aber auf mein „Ni Hao“ hat leider keiner reagiert. 


Ich hab mir dort auch in der Blackwell Buchhandlung 3 Bücher gekauft, um schnellst möglich mein Englisch zu verbessern. Wir sind dann einfach noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Abends waren wir dann total platt und sind nicht mehr ausgegangen. Und heute Morgen hat unsere Landlady Pat uns zu einem Laden mit gebrauchten Fahrrädern gebracht, weil ich unbedingt ein Fahrrad möchte. Wir haben uns beide eins ausgesucht und es wird nächstes Wochenende geliefert. Hat jetzt 45 Pfund gekostet und sieht echt sehr neuwertig aus. Ich freu mich schon endlich ein Fahrrad zu haben, denn zur Arbeit sind es schon 15-20 Minuten zu Fuß, vor allem beim nach Hause laufen hab ich immer gar kein Bock mehr.

Cheers

Anna








Flug, Ankunft & Unterbringung



Hallo liebe Blog -leser!

Von China hat es mich jetzt in das nicht so weit entfernte England verschlagen. Ich mach hier mein Praxissemester bei Kärcher in Banbury. Am Mittwoch den 29. Februar ging es mit dem Flieger von Stuttgart nach Düsseldorf und von Düsseldorf nach Birmingham. Meine Mom und ich sind von Herrenberg aus mit der S-Bahn zum Flughafen gefahren. Das lustige war, dass mein Bruder und meine Freundin Conny auch die gleiche S-Bahn zur Arbeit bzw. Schule nehmen konnten und mit mir dann noch einige Stationen zusammen gefahren sind. Ich war dann sehr pünktlich am Flughafen und es hat alles gut geklappt. Ich war etwas besorgt wegen meinem Gepäck, ich bin nämlich mit einem großen Koffer, einem Handgepäckkoffer und einem Rucksack gereist. Das Handgepäck hätte eigentlich nur 8kg wiegen dürfen, und auch nur ein Koffer + Handtasche sein dürfen. Mein Koffer hat aber allein schon über 10 kg gewogen und im Rucksack waren dann noch Laptop, Bücher usw. Zum Glück hat das keiner kontrolliert. Mein großer Koffer hat mit 23,1 kg genau gepasst, da 23 kg erlaubt sind.

Ich bin gegen 14 Uhr in Birmingham gelandet und musste von dort noch mit dem Zug nach Banbury kommen. Ich dachte eigentlich da fährt direkt ein Zug und war etwas verwundert, dass ich Banbury nicht auf den Bildschirmen finden konnte. Dann hab ich eine Frau am Schalter gefragt, die mir nicht sehr freundlich gesagt hat, dass ich zu Plattform 4 muss und irgendwo hinfahren soll, was ich aber nicht verstanden hab. Also bin ich erstmal zu Plattform 4 und nachdem ich dort auch keinen Plan finden konnte hab ich nochmal jemand gefragt und erfahren, dass ich in Coventry umsteigen muss. In Coventry wusste ich dann wieder nicht zu welcher Plattform ich muss und musste wieder jemand fragen. Dort bin ich dann mit dem Aufzug zu der Plattform 2 und in diesem Aufzug hatte ich dann auch mein ersten Schock. Mit mir im Aufzug war ein Alter Mann, der auf einmal was zu mir gesagt hat. Die Frage ist nur was, denn ich hab nicht ein einziges Wort verstanden. Der hatte einen krassen Akzent drauf und hat durch seine wenigen Zähne genuschelt. Naja, ich hab einfach mal mit Nein geantwortet und bin ausgestiegen. In Banbury am Bahnhof hat mich dann meine Landlady (Vermieterin) abgeholt. Und ich wollt natürlich gleich auf der Beifahrerseite einsteigen, nur ist die ja links nicht rechts.

Die Landlady ist sehr nett und hat mich gleich ein bisschen zugelabert. Ich war ehr etwas stiller und hab erstmal die Lage sondiert. Nach dem sie mich zum Haus gebracht hat, sind wir noch zu Fuß zu einem kleinen Supermarkt, damit ich Essen für den nächsten Morgen hab. Sie hatte mir für den Abend eine Kisch und etwas Salat mitgebracht.

Und nun zum Haus. Also das Haus ist anscheinend für England ganz gut, aber ich find es nicht so berauschend. Ich hatte die Wahl zwischen dem größten und dem kleinsten Zimmer, was aber über 100€ Unterschied ist. Also hab ich mich nun für das kleine Zimmer entschieden und wenn ich sage klein, dann heißt das ungefähr 5m2.Ganz begeistert bin ich davon natürlich nicht, aber die 100€ mehr im Monat kann ich dann für Reisen oder Shopping verwenden. Ansonsten ist das Haus Ok, es gibt 4 Schlafzimmer, von denen eins grad noch nicht besetzt ist, ein Wohn & Esszimmer, Küche, Bad und ein Gästeklo. Es ist einigermaßen sauber. Ich bin vermutlich einfach verwöhnt von China, wo ich ein reisen Zimmer mit eigenem Bad hatte und weniger als 300€ gezahlt hab und hier zahl ich für 5m2 400€!

Kussi Bussi aus Great Britain







eure Anna